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Metzingen tritt nach, Leverkusen wehrt sich: Wirbel um den TuSsie-Ticker

Vier Tickets für mitreisende Offizielle stehen dem Gastverein bei Spielen in der Handball Bundesliga Frauen lt. Spielordnung zu, diese vier Tickets bekam auch die Leverkusener Delegation am vergangenen Samstag in der Metzinger Öschhalle. Allerdings waren es vier Plätze direkt hinter der Torauslinie in der Ecke. Von den eigentlich üblichen Tribünenplätzen weit entfernt.
Manager Ferenc Rott entschuldigte sich für diese Tatsache und begründete es mit einem Fehler im Ticketing-System.

Lt. Spielordnung sind außerdem ausreichend Plätze für sogenannte inaktive oder verletzte Spielerinnen zur Verfügung zu stellen.  Die beiden mitgereisten verletzten Elfen-Spielerinnen mussten sich in diesem Fall allerdings einen freien Platz auf der Tribüne teilen, bzw. eine Spielerin musste - nach Ausnahmegenehmigung durch einen Ordner - auf der Treppe der Tribüne Platz nehmen.

"Wir haben nach dem Spiel auf einen Vermerk im Spielbericht verzichtet, da man sich vor Ort ja entschuldigt hatte", kommentierte Cheftrainerin Renate Wolf diese unliebsamen Begleitumstände, dass jetzt aber im sogenannten TuSsie-Ticker und in der Öffentlichkeit gegen die Werkselfen nachgetreten wird, findet die Elfen-Chefin respektlos. "Wenn es auf der Platte professionell und sportlich zugeht, erwarte ich ein solches Verhalten auch von den Funktionären und Amtsträgern des Gegners. Das ist eine Frage des gegenseitigen Respekts und der sportlichen Fairness".

Auch die Aussage des Metzinger Ticketspezialisten Michael Giehrl, selbst in der 8000 Zuschauer fassenden Arena Leipzig säßen die Gäste hinter dem Tor, stellt Wolf richtig: "In Leipzig sind für mitreisende Funktionäre und vor allem für die Spielerinnen immer ausreichend Plätze direkt hinter der Bank reserviert. Diese Plätze werden sogar in der Halbzeit zwischen den Teams gewechselt." Ferenc Rott sitzt jedenfalls weder in Leipzig noch in Leverkusen hinter dem Tor ...