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Zwei verschiedene Halbzeiten und kein Sieger: Elfen spielen Remis gegen Oldenburg

Nach zwei völlig verschiedenen Halbzeiten hatte der ewig junge Handball-Klassiker zwischen den Leverkusener Werkselfen und dem VfL Oldenburg am Ostersonntag in der Smidt-Arena keinen Sieger. 20 Sekunden vor dem Ende führten die Elfen mit 32:31, doch dann rettete Angie Geschke mit einem verwandelten Siebenmeter dem VfL praktisch mit der Schlusssirene einen Punkt. 32:32 (17:22) lautete aus Sicht der Gastgeberinnen der Endstand, mit dem nach einer verkorksten ersten Halbzeit aber wohl kaum jemand gerechnet hatte.

Mit 1:0 gingen die Elfen in Führung, es sollte bis zur 55. Minute die einzige bleiben. Die Abwehr der Elfen wirkte müde und nicht entschlossen genug und ließ vor allem Angie Geschke viel zu viel Raum, den diese auch reichlich nutzte. Im Tor hatten Nataliya Gaiovych und Vanessa Fehr nicht unbedingt einen Sahnetag erwischt, was in Kombination mit einer nicht funktionierenden Abwehr zu zahlreichen Oldenburger Treffern führte. Vor dem Tor des VfL zeigten die Elfen einen guten Spielaufbau, ließen aber zu viele glasklare Chancen liegen. Ein Fünf-Tore-Rückstand zur Pause war die Quittung.

In der zweiten Hälfte stand Dana Centini zwischen den Pfosten, und sie machte einen guten und soliden Job. Zudem legte eine nun aggressiver zu Werke gehende Abwehr die Basis für einen guten Spielaufbau, in dem Kim Berndt auf Rückraum Mitte klug die Fäden zog. Sie sprang für Kim Naidzinavcius ein, die Nationalspielerin sah sich von Beginn an mit einer konsequenten Manndeckung konfrontiert. Jennifer Rode erledigte in der Abwehr nun einen ebenso guten Job als Bewacherin von Angie Geschke, zudem begeisterten die Elfen mit einer hervorragenden kämpferischen Leistung.

Alles zusammen führte dazu, dass das Spiel kippte und die Elfen fünf Minuten vor Schluss erstmals wieder die Führung übernahmen. Dass es am Ende nicht ganz reichte, war zwar zunächst enttäuschend, doch angesichts des Spielverlaufs durfte man in Leverkusen mit dem einen Punkt durchaus zufrieden sein. "Wäre die zweite Halbzeit so gelaufen wie die erste, hätten wir das Spiel gewonnen", resümierte Elfen-Cheftrainerin Renate Wolf. Sie darf aber auf Grundlage der zweiten Hälfte durchaus optimistisch in das nächste Spiel ihrer Mannschaft am kommenden Samstag (15.30 Uhr) bei Aufsteiger Borussia Dortmund gehen. Das nächste Heimspiel der Elfen ist am 10. April in der Smidt-Arena gegen die SG BBM Bietigheim (Anwurf 16.00 Uhr).

Vor dem Spiel der Elfen gegen Oldenburg hatte das Leverkusener Juniorteam die Zuschauer in der Smidt-Arena perfekt auf einen spannenden Handball-Tag eingestimmt. Mit einem 25:15 im Viertelfinale-Rückspiel um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft erreichten die jungen Elfen zum vierten Mal nacheinander das Final Four. Dort soll am letzten Mai-Wochenende nach Möglichkeit der vierte Meistertitel in Folge an den Rhein geholt werden.

Um zum Erfolg der Mission "4. Titel" beizutragen, hat sich Leverkusen mit der Smidt-Arena um die Ausrichtung des Final Four beworben. 
"Wir würden uns sehr freuen, wenn der DHB uns diese Veranstaltung anvertrauen würde", sagte Renate Wolf: "Unser Doppelspieltag am Sonntag hat ja gezeigt, dass die Smidt-Arena und die gesamte Infrastruktur in Leverkusen ein ideales Umfeld für so ein Event wäre."