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Von den Ladies zu den Elfen - Branka Zec wechselt nach Leverkusen

Die slowenische Nationaltorhüterin Branka Zec wechselt im Sommer zu den Werkselfen nach Leverkusen. Die 29-Jährige, bekannt für ihr gutes Stellungsspiel und ihre katzenartigen Reflexe, stand 45-mal im Kader der slowenischen Nationalmannschaft und spielte jahrelang beim internationalen Spitzenklub Olimpija Ljubljana. Im Sommer 2013 ging sie nach Deutschland, weil "ich einfach mal etwas ganz Neues erleben wollte". In Koblenz wurde sie schnell zur Leistungsträgerin und zählte auch in dieser Saison wieder zu den Aktivposten.

Elfen-Chefin Renate Wolf freut sich jedenfalls sehr über den Neuzugang. "Branka wird unserem Spiel im Tor wieder zu mehr Stabilität verhelfen", sagt Wolf, wohlwissend, dass es gerade daran zuletzt oft gehapert hat: "Wir sind sehr froh, künftig eine so erfahrene und etablierte Torhüterin zwischen den Pfosten zu haben."

Dabei hatte die kleine Branka Zec damals als Kind in Slowenien eigentlich nur eines im Sinn. "Ich wollte eine berühmte Tänzerin werden", erzählt sie und muss selber lachen, wenn sie sich an die Worte ihres Vaters erinnert: "Er hat gesagt, Kind, du bist viel zu groß und viel zu kräftig, so sehen keine Tänzerinnen aus." Also begann Branka mit Handball und Basketball und probierte sich außerdem noch im Diskuswerfen. Dann fiel in ihrer Handball-Mannschaft die Torhüterin aus, und Branka stellte sich in den Kasten: "Ich hab damals aber gesagt, nur so lange, bis die andere wieder fit ist. Ich war lieber am Kreis oder auf Außen." Ihre Leistungen sprachen eine andere Sprache, Branka Zec blieb im Tor und wurde die Nummer eins ihres Landes.

Um sich immer weiter zu verbessern, trainierte sie unter anderem regelmäßig mit Männermannschaften. Dabei, sagt sie, "eignet man sich zwangsläufig eine gewisse Härte an". Branka Zec freut sich vor allem sehr auf die Arbeit mit dem Hexer: "Es ist mir eine Ehre, von Andreas Thiel zu lernen. Ich kann es kaum erwarten, nach Leverkusen zu kommen." Die Freude ist ganz auf beiden Seiten.