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Final Four in Leverkusen: Vier A-Jugend-Meisterinnen in neuer Rolle

 Am 28. und 29. Mai steigt in der Leverkusener Smidt Arena das Final Four um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft. Vier Spielerinnen des TSV Bayer Leverkusen, die bereits Deutscher A-Jugend-Meister waren, stehen den vier teilnehmenden Mannschaften während der Endrunde zur Verfügung. Pia Adams, Johanna Heldmann, Ramona Ruthenbeck und Anna Seidel freuen sich schon auf ihre Aufgabe als Team-Betreuerinnen.

Das Pflichtenheft des Deutschen Handballbundes (DHB) für den Ausrichter des Final Four sieht vor, jeder der vier teilnehmenden Mannschaften einen Betreuer zuzuweisen, der sich in den Tagen des Turniers um kleine Alltagssorgen seiner Schützlinge kümmert und Ansprechpartner in organisatorischen Dingen ist. „Vielleicht braucht mal jemand was aus der Apotheke, oder es fehlt ein Ladekabel für das Handy“, sagt Orga-Chefin Jutta Ehrmann-Wolf: „Wir wissen doch alle, dass manchmal die kleinsten Dinge zum großen Problem werden können.“ Um das zu vermeiden, sind die Mannschaftsbetreuerinnen rund um die Uhr für ihre Teams da.

„Wir haben gemeinsam im OK überlegt, wer den Job übernehmen kann“, erzählt Jutta Ehrmann-Wolf: „Sehr schnell waren wir uns einig, dass es ein schönes Zeichen ist, wenn die Meister-Spielerinnen der letzten Jahre sich um die nächste Generation kümmern. Schließlich können gerade die, die all das schon selbst miterlebt haben, sich am besten in die Situation hineinversetzen.“ Und es ist natürlich auch ein starkes Symbol, dass gerade die vier Spielerinnen, die als Betreuerinnen ausgewählt wurden, in dieser Saison fester Bestandteil des Leverkusener Bundesligakaders sind. „Das zeigt den Aktiven beim Final Four sehr schön auf, wohin die Reise führen kann“, sagt Jutta Ehrmann-Wolf.

Pia, Johanna, Ramona und Anna freuen sich jedenfalls sehr auf ihre neue Aufgabe. „Auch wenn ich in diesem Jahr nicht selbst auf dem Spielfeld stehe, freue ich mich auf das Final Four in unserer Smidt Arena“, sagt Pia Adams, die mit den Juniorelfen in den vergangenen drei Jahren die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft gewann. Die 20-Jährige übernimmt bei der diesjährigen Endrunde die „Patenschaft“ für die Gastgeberinnen. „Das ist natürlich eine große Ehre für mich, dass ich das Team betreuen kann, für das ich in den vergangenen Jahren selbst gespielt habe“, sagt Adams. Ihr Vater Rainer steht im Übrigen zum vierten Mal im Final Four, ist Co-Trainer der Juniorelfen an der Seite von Trainerin Kerstin Reckenthäler. „Es ist schön, dass ich so nah dabei sein kann", sagt Pia: "So kann ich die Juniorelfen von außen unterstützen und zuschauen, wie sie um den Titel kämpfen. Ich kann den Mädels nur mitgeben, dass es die geilste Sache ist, die man in der A-Jugend-Zeit erleben und erreichen kann. Es lohnt sich, bis zum Umfallen zu kämpfen.“

Johanna Heldmann wird der HSG Bensheim/Auerbach, dem Halbfinalgegner der Juniorelfen, zur Seite stehen. „Für mich ist es ein schönes Gefühl, die Patenschaft für eine Mannschaft zu übernehmen, weil es in mir die Gefühle und Emotionen von den Jahren 2013 und 2014 hervorruft und dies sehr schöne Erinnerungen sind“, sagt die 20-Jährige: "Ich möchte die Mannschaft unterstützen und dafür sorgen, dass sie sich vollkommen auf das Turnier und ihre Spiele konzentrieren und natürlich dass sie sich hier in Leverkusen in der Smidt-Arena wohlfühlen! Es soll ein super Event für die Spielerinnen werden und ihnen später noch in positiver Erinnerung sein, dafür werden wir als Patinnen mit sorgen.“

Die gebürtige Leverkusenerin Ramona Ruthenbeck wird den VfL Bad Schwartau betreuen. „Für mich als Leverkusenerin ist es schon etwas Besonderes, dass das Final Four in diesem Jahr in der Smidt Arena stattfindet. Ich muss zugeben, dass ich mir eine solche Endrunde in Leverkusen auch zu meiner Jugendzeit gewünscht hätte“, sagt die 20-Jährige, die wie Pia Adams gleich drei Meisterschaften im Trikot der Juniorelfen gewann: "Ich freue mich sehr darauf, dass ich ein Team betreuen kann, denn es gibt nichts Spannenderes und Aufregenderes als so nah dabei zu sein.“

Anna Seidel, die wie Johanna Heldmann 2013 und 2014 Deutsche A-Jugend-Meisterin wurde, hat die besondere Aufgabe, den Favoriten der Endrunde, den Buxtehuder SV, zu betreuen. „Erst einmal freue ich mich für unsere A-Jugend sehr, dass sie dieses Jahr ein Heim-Wochenende hat. Es ist eine schöne Aufgabe, eine Mannschaft wie den Buxtehuder SV zu betreuen. So kann ich bei diesem Event mithelfen“, sagt Seidel: "Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir unsere erste Meisterschaft bei einem Final Four Turnier gewonnen haben. Es ist ziemlich cool zu wissen, dass alle Zuschauer gekommen sind, um die A-Jugend spielen zu sehen und dass es da nur um die jungen Spielerinnen geht. Als ich noch A-Jugend gespielt habe, hatten wir keine Paten. Ich denke, dass es für alle Teams gut ist, wenn es einen Ansprechpartner gibt, an den man sich immer wenden kann, so dass sich die Teams selbst voll und ganz auf den Handballsport konzentrieren können.“