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Entscheidung in der letzten Viertelstunde - die Elfen verlieren in Blomberg

Die HSG Blomberg-Lippe ist mittlerweile in der Tat so etwas wie ein Angstgegner der Leverkusener Werkselfen. Am drittletzten Spieltag der Handball Bundesliga Frauen verloren die Elfen das NRW-Prestigeduell im Lipperland mit 29:33 (15:15) - es wäre mehr drin gewesen in einer Partie, in der Leverkusen in der 42. Minute noch mit zwei Toren führte. In der letzten Viertelstunde kam dann allerdings alles zusammen: Aus der Zwei-Tore-Führung wurde durch zu große Hektik in der Offensive und eine nicht mehr konsequente Abwehr ein Rückstand, zudem bekamen die Leverkusener Torhüterinnen nicht mehr viel zu fassen.

 "Wir haben uns am Ende selbst um den Lohn unserer Arbeit gebracht", sagte Elfen-Cheftrainerin Renate Wolf: "Wir hatten unsere Chancen, aber wie so oft in letzter Zeit waren wir vor dem gegnerischen Tor zu hektisch und zu unkonzentriert und haben dem Gegner dadurch viele Möglichkeiten eröffnet." Zudem habe Blomberg "eine wirklich gute und engagierte Leistung gezeigt, vor allem das Tor hat einen deutlichen Unterschied gemacht". In erster Linie war es Blombergs Rückraumlinke Gisa Klaunig, die von der Elfen-Abwehr kaum zu bremsen war und sich als achtfache Torschützin in die Statistik eintrug. "Wir haben sie nie in den Griff gekriegt", sagte Renate Wolf, "und da muss sich jede meiner Spielerinnen sehr ernsthaft selbst die Frage stellen, welchen Anteil sie daran hatte." Für die Elfen war Nationalspielerin Jennifer Rode mit elf Toren, davon sechs Siebenmetern, die erfolgreichste Werferin, siebenmal traf Kim Naidzinavicius.

Noch zweimal müssen die Elfen in dieser Saison antreten, am kommenden Sonntag (8. Mai/16.00 Uhr) ist der SVG Celle im letzten Heimspiel in der Smidt-Arena zu Gast. Danach geht es am 14. Mai zum Saisonfinale nach Göppingen. Vier Punkte können die Elfen aus diesen beiden Begegnungen maximal noch holen und damit als derzeitiger Tabellenneunter zumindest theoretisch noch die beiden direkt davor platzierten NRW-Rivalen Borussia Dortmund und Blomberg auf den Positionen sieben und acht überflügeln. Es sollte Motivation genug sein, sich in beiden Spielen noch einmal so richtig reinzuhängen.

HSG Blomberg-Lippe - Bayer Leverkusen 33:29 (15:15)

Tore für Leverkusen: Rode 11/6, Naidzinavicius 7, Karolius 3, Schilk 3, Braun 2, Glankovicova 2, Berndt 1