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DHB-Junioren-Nationaltrainerin Marielle Bohm: „Favorisiert sind beim Final 4 Leverkusen und Buxtehude“

Am 28. und 29. Mai 2016 findet in der Leverkusener Smidt-Arena das diesjährige Final 4 um die weibliche A-Jugend-Meisterschaft statt. Im Vorfeld dieses Events stand DHB-Junioren-Nationaltrainerin Marielle Bohm unserem Pressedienst für ein Interview zur Verfügung. Wir sprachen mit ihr über die anstehende WM in Russland, das Final 4 und den Elitekader sowie über die Zusammenarbeit mit dem neuen Bundestrainer und die Frauen-WM 2017 in Deutschland.

Ende Juni startest du mit der Junioren-Nationalmannschaft in das Projekt „U20-Weltmeisterschaft“. Mit welcher Zielsetzung geht es nach Russland?

Die Mannschaft wird mit dieser WM ihre Nationalmannschaftszeit im Nachwuchsbereich des DHB beenden. Dementsprechend wollen wir alle gemeinsam nochmal einen positiven Abschluss. Unabhängig von Ergebnissen und Platzierungen werden die Mädels viel von solch einem Großereignis mitnehmen. Und klar ist für uns alle, dass wir in Moskau unsere beste Leistung abrufen wollen.

Am 28. und 29. Mai 2016 steigt in Leverkusen das Final 4 um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft. Wie wichtig ist dieses Event für dich als Trainerin der Juniorinnen-Nationalmannschaft?

Es ist für mich und meine Trainerkollegen eine tolle Möglichkeit, zu sehen, wie sich die Spielerinnen in Drucksituationen und bei einem absoluten Saisonhighlight präsentieren. Für mich sind dies so kurz vor der WM sicherlich wichtige Eindrücke.

Welche der vier teilnehmenden Mannschaften siehst du in diesem Jahr als Favorit auf die Deutsche Meisterschaft?

Favorisiert sind für mich die beiden Mannschaften vom TSV Bayer 04 Leverkusen und dem Buxtehuder SV – wobei ich nicht zuletzt auch wegen des Heimrechts, die Mannschaft vom TSV Bayer 04 Leverkusen vorne sehe. Für die Mädels vom VfL Bad Schwartau und der HSG Bensheim/Auerbach ist die Teilnahme am Final 4 bereits ein großer Erfolg, und beide werden die bisherigen Leistungen bestätigen wollen.

Gibt es Spielerinnen, die in dieser Spielzeit in der weiblichen Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) besonders auf sich aufmerksam gemacht haben? Wenn ja, welche Spielerinnen stehen in deinem Notizbuch?

Die meisten Spielerinnen, die in der JBLH auf sich aufmerksam gemacht haben, sind bereits in der Jugend- oder Juniorinnennationalmannschaft. Oder sind schon bei dem einen oder anderen Lehrgang eingeladen gewesen.

Die eine oder andere Spielerin aus der Jugend-Bundesliga Handball (JBLH) wurde vom Deutschen Handballbund (DHB) nun auch in den Elitekader aufgenommen. Welche besondere Förderung erwartet die jungen Spielerinnen?

Es geht darum, dass die Spielerinnen auf besondere und intensive Weise betreut werden, ihre Karriere eng begleitet wird. Die Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um eine duale Karriere bestmöglich zu gestalten, sollen geschaffen werden. Wie das funktionieren kann, macht uns der männliche Bereich vor. Hier haben viele aktuelle Nationalspieler die Förderung durch den Elitekader genossen.

Der DHB hat zuletzt in Michael Biegler einen neuen Bundestrainer für die Frauen-Nationalmannschaft präsentiert. Findet mit dem neuen Bundestrainer ein regelmäßiger Austausch statt?

Wir sind von Beginn an in Kontakt. Natürlich ist noch nicht viel Zeit vergangen, aber Michael Biegler legt großen Wert darauf, den Kontakt mit dem Juniorinnenbereich sehr eng zu halten.

Gibt es Spielerinnen aus der Juniorinnen-Nationalmannschaft, denen du kurzfristig den Sprung in die Frauen-Nationalmannschaft zutraust?

Es ist immer schwer vorherzusagen, wie sich so junge Spielerinnen weiterentwickeln. Aber mit Emily Bölk haben wir sicherlich eine überaus talentierte Spielerin, die auch ihren Weg in der A-Nationalmannschaft gehen wird.

Einige andere werden sich in der kommenden Bundesligasaison beweisen und weiterentwickeln müssen. Ich bin sicher, dass wir dann noch die ein oder andere sehen werden.

2017 findet die Handball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland statt. Was erhoffst du dir von diesem Event für Auswirkungen für den Frauen- und Mädchenhandball?

Es ist für uns alle die einmalige Chance, unserem Sport einen positiven Schub zu verleihen. Aber natürlich steht und fällt alles mit einem erfolgreichen Auftreten der Nationalmannschaft. Und dafür werden wir alle gemeinsam die verbleibende Zeit nutzen und intensiv arbeiten.