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"Von Renate Wolf lernen": Annefleur Bruggeman kommt nach Leverkusen

Sie kommt nach Leverkusen, weil sie "von Renate Wolf lernen" will und weil "Leverkusen eine tolle Mannschaft mit einer großen Tradition und mit vielen jungen Spielerinnen ist". Die 19-jährige niederländische U20-Nationalspielerin Annefleur Bruggeman verstärkt ab der kommenden Saison den Rückraum der Werkselfen. "In Deutschland hat Handball einen höhreren Stellenwert als bei uns in den Niederlanden", sagt Annefleur, die aus einer sportbegeisterten Familie stammt. Die beiden älteren Schwestern, von denen eine in Berlin lebt und arbeitet, spielen beide Handball, der jüngere Bruder versucht sich außerdem auch noch in einem Fußballverein. Vater und Mutter, die in Roermond-Echt ein Restaurant führen, waren in ihrer Jugend im Tennis und im Hockey aktiv.

Für Annefleur war immer klar, dass sie Handball spielen wollte, sie liebt das schnelle, dynamische Spiel, in dem "immer der Teamgeist über Sieg und Niederlage entscheidet". Mit ihren 1,83 m Körpergröße ist Annefleur Bruggeman auf allen Positionen im Rückraum variabel einsetzbar, ihre Tore wirft sie allerdings zumeist aus der linken Spielhälfte. In der vergangenen Saison spielte die 19-jährige in Venlo, Leverkusen wird ihre erste Station im Ausland. "Als ich 16 war, habe ich immer gesagt, mit 20 spiele ich in der deutschen Bundesliga", erzählt sie. Mit 16 ging sie außerdem auf die niederländische Sportakademie nach Papendal, wo "außer Handball und Schule nicht viel auf dem Programm stand". Dort, sagt Annefleur Bruggeman, hat sie einen wesentlichen Sprung in ihrer sportlichen und persönlichen Entwicklung gemacht: "Es war oft eine harte Zeit, aber sie hat wirklich viel gebracht."

Zeit für andere Dinge hat Annefleur nach wie vor nicht: "Ich gehe zur Schule und spiele leistungsmäßig Handball, da hat man ansonsten nicht viele Hobbies." Und wenn dann doch mal ein bisschen Zeit übrig ist, verbringt sie die gerne mit ihrer Familie - oder mit Sightseeing. "Ich liebe Sightseeing", erzählt sie und verrät, dass sie sich schon ganz besonders auf Köln und eine ausgiebige Besichtigung des Doms freut. Bis es so weit ist, steht aber noch ein sehr spezielles sportliches Highlight auf ihrer Agenda: Die U20-Weltmeisterschaft vom 3. bis zum 17. Juli in Russland. Dort könnte sie dann auch auf einige ihrer künftigen Vereinskolleginnen treffen.

In Leverkusen freut man sich jedenfalls schon sehr auf die Verstärkung aus dem Nachbarland. "Wir versprechen uns von Annefleur einige frische Akzente im Rückraum", sagt Cheftrainerin Renate Wolf: "Ich bin davon überzeugt, dass sie eine tolle Entwicklung vor sich hat."