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Lotts Wiedersehen zum Saisonstart

Die Juniorelfe Annika Lott möchte am Wochenende mit der Leverkusener A-Jugend verlustpunktfrei in die Jugendbundesliga starten. Am Sonntag trifft sie auf ihren Ex-Klub, Gegner ist der SV Henstedt-Ulzburg.

Ein Blick auf die vergangenen Spielzeiten der Bayer-Juniorinnen lässt einiges erhoffen: In den letzten zwei Jahren gelang es den Rheinländerinnen, verlustpunktfrei ins Finale der deutschen Meisterschaft einzuziehen, 2015 belohnten sie sich mit dem deutschen Meistertitel, 2016 verloren sie knapp vor heimischen Publikum. Nur zu gerne möchten die Juniorelfen, die zu den erfolgreichsten Jugendteams Deutschlands gehören, die Ergebnisse der letzten Jahre wiederholen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung könnte am kommenden Wochenende gemacht werden, wenn sich am Samstag um 16 Uhr der TSV Bayer Leverkusen und die HSG Hannover-Badenstedt (Fritz-Jakobi-Halle) gegenüberstehen und wenn die Juniorelfen im Vorspiel der Handballelfen am Sonntagnachmittag, 13 Uhr, auf den SV Henstedt-Ulzburg (Ostermannarena, ehemals Smidt-Arena) treffen.

Für Annika Lott ist die Partie gegen Henstedt-Ulzburg aber auch das große Wiedersehen. Sie trifft auf ihre früheren Mannschaftskolleginnen, mit denen sie 2015 die deutsche B-Jugend-Meisterschaft auf dem 3. Platz beendete: „Einerseits freue ich mich, alle wiederzusehen, aber es wird sehr ungewohnt sein.“ Lott, im Juniorteam auch ‚Angel‘ genannt, spielte von 2005 bis 2013 sowie von 2014 bis 2016 für Henstedt. Angefangen habe sie mit fünfeinhalb Jahren. „Eine Freundin hat mich damals mit zum Training genommen und so bin ich dann beim Handball geblieben“, schmunzelt Angel und ergänzt: „obwohl keiner in meiner Familie zuvor etwas mit dieser Sportart zutun hatte“. Mit vielen Spielerinnen aus der aktuellen Henstedter Mannschaft habe sie das Handballspielen erlernt, „dennoch verfolge ich am Wochenende ganz eindeutig das Ziel, die Spiele verlustpunktfrei zu absolvieren“. In die Partie gegen ihre ehemaligen Weggefährtinnen gehe sie positiv, sie werde ihr Bestes geben und baue auf ihr neues Team: „In Leverkusen bin ich gut angekommen, die Mannschaft ist super cool.“ Die Trainingseinheiten seien zwar hart, der Spaß käme dennoch nie zu kurz.

Dem schließt sich Trainerin Kerstin Reckenthäler ausnahmslos an. Sechs Wochen harte Vorbereitung liegen hinter den hungrigen Juniorelfen, als Team sind sie zusammengewachsen und freuen sich auf die Jugendbundesliga. „Drei Wochen vor den Sommerferien haben wir mit dem Athletik- und Grundlagenausdauertraining begonnen, ehe die zweite Vorbereitungsphase begann“, schildert Keke das Vorbereitungskonzept. Das Kraft- und Langhanteltraining dürfe nicht vergessen werden. „Die Mädels haben alle an einem Strang gezogen, das Turnier in Oldenburg war mit dem Teamabend samstags unser Highlight“, zeigt sich die 34-Jährige zufrieden. Beim ersten Heimspielwochenende wollen sich ihre Schützlinge eine gute Ausgangslage verschaffen und zu Hause zwei Siege einfahren. „Da wird im Moment viele Angeschlagene haben, rückt die B-Jugendliche Kim Hinkelmann für das kommende Wochenende in den Kader“, so Reckenthäler: „Wir sind heiß auf die Begegnungen und freuen uns auf die neue Spielzeit.“