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JBLH: Bayer-Juniorinnen dominieren Heimspieltag

Getreu dem Motto „Zuhause ist es doch am schönsten“ starteten die Juniorelfen am vergangenen Wochenende in die Jugendbundeliga und beendeten den Heimspieltag verlustpunktfrei. Gleich fünf Spielerinnen feierten beim Saisonstart ihr Debüt unter dem Bayer-Kreuz: Annika Lott, Jenny Kämpf, Marie Weismantel, Julia Gehrmann und Jule Killmer glänzten beim 54:24-Erfolg über Hannover-Badenstedt und 36:25-Sieg gegen Henstedt-Ulzburg.

Es war der erwartet dominante Auftritt des Favoriten gegen die Hannoveranerinnen vor heimischem Publikum. Bis zum ersten Timeout der Partie am Samstagnachmittag, genommen durch die HSG Hannover-Badenstedt in der vierten Spielminute, zündeten die Bayer-Juniorinnen ein Offensivfeuerwerk und gingen bereits mit 5:0 in Führung. Angeführt durch die Dauerläuferinnen Amelie Berger und Jenny Kämpf gelang es dem Juniorteam, bis zur Mitte der ersten Halbzeit eine 17:2-Führung auszubauen. „Wir sind gut ins Spiel gestartet“, berichtet Flügelflitzerin Berger nach der Partie mit Blick auf eine konsequent agierende 3:2:1-Deckung. Technische Fehler und schnelle Abschlüsse der Gegnerinnen wurde im Gegenzug mit Tempogegenstoßtoren bestraft. Entscheidend dafür waren nicht zuletzt auch zahlreiche Paraden von Torhüterin Nadja Leuf: „Das Spiel verlief gerade in der ersten Halbzeit so, wie wir es uns vorgestellt haben. Aus der aggressiven Abwehr heraus konnten wir konsequent mit Tempo nach vorne spielen.“ Mit einem Halbzeitstand von 31:11 ging es für beide Teams in die Kabine, ehe Trainerin Kerstin Reckenthäler viele Einsatzzeiten in der zweiten Halbzeit verteilen konnte. Zahlreiche Konzeptionen wurden im gebundenen Angriffsspiel eingesetzt, sodass vor allem Leverkusens Spielmacherin Mia Zschocke mit viel Spielgeschick acht Feldtore dem Sieg dazu steuerte. Von 38:14 in der 39. Spielminute über 43:17 und 49:19 durften sich die Rheinländerinnen am Ende über einen 54:24-Einstand freuen. „Es ist normal, dass im Laufe des Spiels einige Fehler passieren. Wichtig war es aber, dass wir unseren Faden nicht verloren haben. Insgesamt können wir durchaus zufrieden mit der Partie sein. Gerade die erste Viertelstunde des Spiels war richtungsweisend für uns“, erklärt Trainerin Kerstin Reckenthäler. „Leverkusen war heute die deutlich bessere Mannschaft. Wir standen uns selber im Weg und haben zu viele einfache Tore kassiert“, resümiert Badenstedts Trainerin Denise Friebe die Partie aus ihrer Sicht: „Wir sind mit unserer B-Jugend angereist, die so in dieser Formation noch nie gespielt hat, weil sich zwei Spielerinnen in der Trainingswoche verletzt haben und drei Spielerinnen bei der ersten Damenmannschaft mitfahren. Dadurch passieren vor allem in der Abwehr Absprachefehler.“

Das große Wiedersehen für Annika Lott stand am Sonntagnachmittag in der Ostermann-Arena bevor. Um 13 Uhr haben die Bayer-Juniorinnen das Vorspiel der Bundesligaelfen gegen den SV Henstedt-Ulzburg, Lotts vorherigem Team, bestritten. 105 Zuschauer sahen zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten. Während der amtierende deutsche Vizemeister in der ersten Halbzeit erneut sehr schnell und deutlich mit 11:2 in Führung und mit einem gehaltenen Siebenmeter fünf Sekunden vor Halbzeitschluss zum Pausentee ging, betrieben die Henstedterinnen in der zweiten Hälfte Ergebniskosmetik. Henstedts Emily Marie Koch erzielte den ersten Treffer des zweiten Durchgangs zum 17:9. Über 21:10 und 26:14 setzten sich die Leverkusenerinnen bis zur 47. Spielminute weiter ab, ehe Annika Lott mit zwei Strafminuten auf die Bank musste. Den Norddeutschen gelangen vier Treffer in drei Minuten und Jenny Kämpf scheiterte in der 53. Minute am Siebenmeterpunkt. Nachdem Kerstin Reckenthäler eine Minute später die Auszeit genommen hat, konnte Celine Groß zum 32:22 und 33:22 einnetzen. Den Schlusstreffer der durchwachsenen Partie zum 36:25-Endstand markiert Leverkusens Neuzugang Jenny Kämpf: „Nach den ersten 15 Minuten haben wir unseren Faden verloren und waren gerade im Abschluss zu unkonzentriert. Daran werden wir arbeiten.“

Wir sind wieder gut ins Spiel gestartet, sind dann aber nicht in der Lage, die Leistung der Anfangsminuten zu halten und bekommen zu viele Gegentore“, so Kerstin Reckenthäler, die in den nächsten Tagen vor allem an der Abwehrleistung ansetzen möchte: „Wir waren in der 3:2:1 und in der 6:0 phasenweise nicht aggressiv genug. In der Abwehr müssen wir uns vor allem mit Blick auf die erste 3. Liga-Partie am Samstag in Bascharage steigern.“ Insgesamt sei sie mit dem Einstand in der Jugendbundesliga zufrieden, viele gute Ansätze habe man gesehen und die Angriffsleistung mit 90 Toren in zwei Spielen sei sehr zufriedenstellend. Zuhause ist es bekanntlich ja doch am schönsten.

TSV Bayer 04 Leverkusen 54:24 HSG Hannover-Badenstedt
Tore für Leverkusen: Leuf, Gehrmann; Groß 5, Berger 6, Thomaier 3, Killmer 4, Schmidt 4, Souza 3, Kämpf 7, Zschocke 10/2, Knippert 2/1, Lott 10, Hinkelmann, Weismantel

TSV Bayer 04 Leverkusen 36:25 SV Henstedt-Ulzburg
Tore für Leverkusen: Leuf, Gehrmann; Groß 3, Berger 4, Thomaier 5/1, Killmer 1, Schmidt 4, Souza 4, Kämpf 2, Zschocke, Knippert 3/1, Lott 9, Hinkelmann,
Weismantel 1