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Jörg Hermes: „Für mich ging ein Traum in Erfüllung“

Ende Juli konnten die Werkselfen die Verpflichtung von Jörg Hermes als neuen Co-Trainer an der Seite von Cheftrainerin Renate Wolf vermelden. Der 50-Jährige war in den vergangenen sieben Jahren beim TV Aldekerk als Coach der weiblichen A- und B-Jugend sowie der Frauen tätig. Am Niederrhein hat der Handballfachmann exzellente Arbeit geleistet. Dies untermauern auch seine Erfolge mit dem Nachwuchs der Grün-Weißen: So konnte Hermes 2013 mit der weiblichen B-Jugend die Deutsche Vizemeisterschaft feiern und stand zwei Jahre später mit der weiblichen A-Jugend im Final Four um die Deutsche Meisterschaft in Hamburg. Damals musste sich der ATV im Halbfinale klar dem TSV Bayer Leverkusen geschlagen geben, im Spiel um Platz 3 unterlag man dem Buxtehuder SV. Markus Hausdorf sprach mit Jörg Hermes über sein Engagement bei den Werkselfen.

Jörg, ist mit dem Sprung in die Bundesliga und ganz speziell nach Leverkusen für dich persönlich ein Traum in Erfüllung gegangen?

Wenn ich ehrlich bin, habe ich immer davon geträumt, in der Bundesliga zu arbeiten. Und ja, ich wollte dies auch gerne in Leverkusen machen. Insofern ist mit dem Engagement bei den Werkselfen nun ein Traum für mich in Erfüllung gegangen. Viel mehr ist schließlich nicht zu erreichen.

Was hat dich speziell an der Aufgabe in Leverkusen gereizt?

Zum einen haben mich die Gespräche mit Renate Wolf selbst überzeugt. Renate hat in den vergangenen Jahren immer wieder Spielerinnen besser gemacht und sie dann auch zu Nationalspielerinnen entwickeln können. Von einer so erfahrenen Trainerin kann ich selbst viel mitnehmen und lernen. Aber auch die Trainingsmöglichkeiten in Leverkusen sind hervorragend, davon kann man woanders nur träumen. Und natürlich die spezielle Zusammensetzung der Mannschaft hat mich ebenfalls gereizt. Von der guten Nachwuchsarbeit erntet man seit Jahren regelmäßig die Früchte und baut die jungen Talente immer wieder ins Bundesligateam ein. Beim Final Four Ende Mai habe ich zudem gesehen, was der Verein im Stande ist zu leisten. Der TSV Bayer Leverkusen hat unter Beteiligung der gesamten Handballabteilung ein großartiges Event für den Handballsport auf die Beine gestellt.

Welche Rolle spielten Jugendkoordinatorin Sybille Gruner und Juniorelfen-Trainerin Kerstin Reckenthäler bei deiner Zusage?

Auch die Zusammenarbeit mit Kerstin und Sybille hat mich im Gesamtpaket gereizt, zumal ich mit Sybille ja auch die Landesauswahl gemeinsam betreue und was hervorragend klappt. Wir vertreten dieselben Ansichten, was die Ausbildung von Jugendlichen im Handball betrifft. Und die Juniorelfen – sowohl in der A-Jugend als auch in der 3. Liga West – waren in den vergangenen Jahren unter der Leitung von Kerstin sehr erfolgreich, was einfach für ihre Arbeit spricht.

Wie kannst du Renate in dieser Spielzeit unterstützen und gibt es spezielle Absprachen?

Wir sprechen das genaue Vorgehen bei den Trainingseinheiten ab. Einige Trainingseinheiten führe ich alleine durch, so zum Beispiel ein Wurftraining. Allerdings treffen wir vorher genaue Absprachen, welches Ziel damit verfolgt wird. Renate bindet mich voll ein und erklärt, wieso sie das so macht, so dass ich davon profitiere und immer wieder etwas dazulerne. Es macht einfach viel Spaß mit Renate Wolf zusammen zu arbeiten.

Welche Ziele hast du dir für die neue Saison gesetzt?

Ich möchte natürlich meinen Teil dazu beitragen, die Mannschaft besser zu machen. Eine weitere wichtige Zielsetzung ist für mich auch die Entlastung von Renate, denn sie ist ja weit mehr als „nur“ Trainerin des TSV Bayer Leverkusen.