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Der Klassiker: Die Werkselfen am Sonntag gegen den HC Leipzig

Seit Einführung der eingleisigen 1. Handballbundesliga der Frauen in 1998 hat es zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem HC Leipzig zahlreiche, zumeist sehr spannende Duelle gegeben. Kein Wunder, dass Leverkusens Trainerin Renate Wolf von einem „echten Klassiker, auf den wir uns immer sehr freuen” spricht. In den letzten Jahren haben sich die Leipzigerinnen im direkten Vergleich einen leichten Vorteil erarbeitet, und auch am Sonntag, wenn es ab 16 Uhr in der Ostermann-Arena mal wieder gegeneinander geht, ist der HCL klarer Favorit.

"Die Spiele gegen den HC Leipzig sind immer irgendwie etwas ganz Besonderes, da sind wir noch einen Tick extra motiviert. Die bisherigen Ergebnisse des HCL in dieser Saison waren merkwürdig, 33 Gegentore gegen Neckarsulm, 34 gegen Blomberg, das sind eigentlich keine typischen Leipziger Resultate. Soll uns aber egal sein, für uns gilt: Wir müssen wieder so gut in der Abwehr stehen wie in Metzingen und in der zweiten Halbzeit gegen Nellingen, und wir müssen vor allem im Angriff anders auftreten, weniger Fehler machen, nicht so hektisch sein, mehr Ruhe reinbringen”, erklärt Leverkusens Jennifer “Jeje” Rode, die ebenso wie Jenny Karolius zum Kader der Nationalmannschaft für den Anfang Oktober anstehenden Lehrgang zur Vorbereitung auf die EM in Schweden gehören wird.

Ähnlich äußert sich auch Renate Wolf: “Ich möchte es einmal so ausdrücken: Wenn wir normal drauf sind, wird es wieder spannend. Zuletzt waren diese Begegnungen immer eng, aber natürlich ist Leipzig um die überragende Spielmacherin Karolina Kudlacz-Gloc und die fünf weiteren Nationalspielerinnen der Favorit. Und dass Katja Kramarczyk, ehemals Schülke, zu den besten deutschen Torhüterinnen aller Zeiten gehört, dürfte auch klar sein. Sie verfügen über einen außerordentlich guten Kader und gehören für mich zu den Titelanwärtern.” Dass der HCL beim Aufsteiger in Neckarsulm verloren hat, will Wolf keineswegs überbewerten: “Das ist ein sehr starker Aufsteiger, und am Saisonanfang ist alles noch nicht so rund.”

Nina Schilk, die zuletzt in Metzingen schmerzlich vermisst wurde, kann am Sonntag wieder mitwirken. Allerdings steht hinter dem Einsatz von Karolina Bijan (Knieprobleme) ein Fragezeichen.

"Wir hoffen auf eine gut besuchte Ostermann-Arena, denn gerade die Stimmung von den Rängen kann eine Mannschaft beflügeln", so Renate Wolf.

Das Vorspiel bestreitet ab 13.15 Uhr das Junior-Team in der 3. Liga-Begegnung gegen die SG TSG/DJK Mainz-Bretzenheim, die im Gegensatz zu den Juniorelfen ihr Auftaktspiel verloren hat.