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3. Liga West: 33:22 gegen Bretzenheim – Juniorelfen setzen erstes Ausrufezeichen

Die Bayer-Juniorinnen gewannen am Sonntagnachmittag auch ihr zweites Spiel in der 3. Liga West. Beim Heim-Debüt in der neuen Saison stieß vor allem eine überragend spielende Mia Zschocke gegen den Zweitliga-Absteiger SG Mainz-Bretzenheim mit 14 Toren hervor.

Eine temporeiche Partie gestaltete sich auf Seiten der Leverkusenerinnen zunächst sehr nervös: Lisa Schmidt traf zunächst den Pfosten. Auch in den Folgeangriffen leisteten sich die Juniorelfen zu viele Fangfehler, sodass Bretzenheim im Gegenzug die Torjagd mit zwei Treffern in Folge eröffnete. Nachdem Mia Zschocke Kreisläuferin Sophia Michailidis freispielen konnte, waren die Rheinländerinnen in der fünften Spielminute das erste Mal erfolgreich. Zu einem entscheidenden Faktor in der ausgeglichenen Anfangsphase wurde Torhüterin Julia Gehrmann. Sie war es, die Würfe von Links- und Rechtsaußen mehrmals abwehren konnte, sodass der Bayer-Express über Jennifer Souza und Jennifer Kämpf in den Gegenstoß startete. Nachdem Michelle Chwalek für Mainz in der 17. Spielminute vom Kreis zum 7:5 einnetzen konnte, folgte ein offener Schlagabtausch im Duell mit Bayers Torfrau Gehrmann. Chwaleks besagter Treffer zum 7:5 sollte ihr vorerst letzter sein: beide darauffolgenden Würfe der Kreisläuferin hielt Julia, Mia Zschocke und Annika Lott dagegen trafen für Leverkusen aus dem Rückraum. In den Schlussminuten schlichen sich beim Stand von 11:8 einige technische Fehler in der Offensive ein, Trainerin Kerstin Reckenthäler musste in der 26. Spielminute eine Auszeit nehmen und Luisa Knipperts Wurf unmittelbar nach dem Team-Time-Out wurde geblockt, sodass die Bretzenheimer „Ischn“ über Linksaußen auf 12:11 und 12:12 wieder in die Partie fanden. Julia Veeck erzielte 30 Sekunden vor der Halbzeitsirene den letzten Treffer im ersten Durchgang.

Nach dem Pausentee konnten die Mainzerinnen zwar zwei Mal in Führung gehen, bis zur 45. Minute wollten sich beide Teams sprichwörtlich allerdings nichts schenken. Eine konsequent ackernde 6:0-Deckung und eine stark auferlegte Julia Gehrmann, die sich im direkten Duell gegen Kreisläuferin Chwalek zum wiederholten Mal durchsetzte, ermöglichen eine 18:15-Führung durch Spielmacherin Mia Zschocke, ehe Bretzenheim in der 39. Spielminute die zweite Auszeit nehmen musste, welche scheinbar kurzzeitig Früchte trug. Den „Ischn“ gelang in der 47. Minute der letzte Ausgleich zum 21:21. In der Restspielzeit schienen die Mainzerinnen jedoch wie ausgewechselt. Fang- und Schrittfehler sowie Fehlwürfe erlaubten es den jungen Elfen, von 23:21 über 25:21 und 28:22 letzten Endes auf 33:22 davonzuziehen. Nicht zuletzt auch der Verdienst von Spielgestalterin Mia Zschocke, die in der zweiten Halbzeit allein acht ihrer 14 Tore per Strafwurf und meistens aus dem Rückraum erzielen konnte.

„Wir haben eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt und uns nach dem Halbzeitstand von 13:13 nicht nervös machen lassen. In der 6:0 haben wir aggressiv gestanden“, blickt Trainerin Kerstin Reckenthäler auf die Partie zurück und betont die Schlüssel zum letztlich sehr deutlichen Heimerfolg über den Zweitliga-Absteiger: „Mia hat überragend gespielt und konnte im Angriff nicht gestoppt werden. Auch über Jenny Souzas gezeigte Leistung freue ich mich sehr.“ Insgesamt sei sie mit der Teamleistung zufrieden, man dürfe schließlich nicht vergessen, „dass wir gegen einen Meisterschaftsfavoriten gespielt haben“.

Hinweis:
Die Berichte über die Spiele unserer Juniorelfen finden Sie auch hier (3. Liga) oder hier (Jugend-Bundesliga).