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Werkselfen landen dritten Saisonerfolg gegen die HSG Blomberg-Lippe

Vor 900 Zuschauern in der Ostermann-Arena haben die Werkselfen den Negativlauf gegen die HSG Blomberg-Lippe gestoppt und den dritten Saisonsieg eingefahren. Die Mannschaft von Renate Wolf und Jörg Hermes gewann die Partie am Ende verdient mit 20:18 (11:7). Mit nunmehr 6:4 Punkten belegen die Leverkusenerinnen nun den 7. Tabellenplatz in der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF). Am kommenden Sonntag, 30. Oktober 2016, gastieren die Werkselfen beim Tabellenvierten Frisch Auf Göppingen.

Fünf Pflichtspiele (4x Bundesliga, 1x DHB-Pokal) in Folge verließ der TSV Bayer Leverkusen das Spielfeld gegen die HSG Blomberg-Lippe als Verlierer. Der letzte Sieg datierte vom 19. Januar 2014. Die Werkselfen wollten diese Negativserie am Sonntag unbedingt beenden und den dritten Sieg der Spielzeit 2016/2017 einfahren. Die Gäste von der HSG Blomberg-Lippe erwischten die Gastgeberinnen allerdings auf dem falschen Fuß und gingen durch Treffer von Gordana Mitrovic vom Siebenmeter sowie Franziska Müller und Nationalspielerin Alicia Stolle mit 3:0 (5. Minute) in Führung. Die Elfen-Fans mussten exakt 336 Sekunden auf den ersten Treffer ihrer Mannschaft warten: Zivile Jurgutyte traf zum 1:3-Anschlusstreffer. Der Treffer der litauischen Nationalspielerin war der Beginn eines 7:0-Laufes bis zur 13. Minute. Die Defensive konnte ebenso wie Torhüterin Vanessa Fehr an die Leistung in Neckarsulm anknüpfen. Beste Chancen ließ man allerdings ungenutzt, so dass die Gäste bis zur Halbzeitpause auf 7:11 verkürzen konnten.

Die eher schwache Chancenauswertung der Gastgeberinnen sorgte auch dafür, dass die HSG Blomberg-Lippe in der 43. Minute zum 14:14-Ausgleich durch Kathrin Pichlmeier kam. Die Defensive sorgte aber dafür, dass man sich erneut mit drei Treffern (17:14, 51. Minute) absetzen konnte. „Wir haben heute teilweise zu viele Chancen liegen gelassen“, beklagte Cheftrainerin Renate Wolf nach dem Spiel. Die Gäste gaben nicht auf, konnten bis auf einen Treffer verkürzen (17:18, 18:19). Der Treffer von Sally Potocki kurz vor dem Schlusspfiff sicherte den Werkselfen gegen die HSG Blomberg-Lippe den ersten Sieg nach zwei Jahren, neun Monaten und vier Tagen. „Ich bin sehr glücklich über den Ausgang der Partie. Am Ende wurde es noch einmal hektisch. Oft wird es dann auch bestraft, wenn man so fahrlässig mit den Torchancen umgeht, wie wir es heute getan haben. Wir haben erneut von unserer guten Deckung und einer guten Vanessa Fehr gelebt und Blomberg so zu Fehlern gezwungen.“ Im Angriff verdiente sich Zivile Jurgutyte allerdings das Sonderlob ihrer Trainerin: „Zivile hat vor allem in der Schlussphase das Heft in die Hand genommen und selbst zwei entscheidende Treffer in dieser Phase beigesteuert!"

André Fuhr sah seine Mannschaft kämpferisch gut, allerdings sei auch zu erkennen gewesen, dass das Selbstvertrauen angesichts des Starts mit 0:10 Punkten fehle. „Dennoch haben wir es geschafft, uns bis auf 14:14 zurück zu kämpfen. Aber letztlich sind wir danach dreizehn Minuten lang ohne Treffer geblieben“, sagte der Coach der HSG Blomberg-Lippe.

Vor der EM-Pause stehen für die Werkselfen nur noch drei Meisterschaftsspiele in der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF) an. Am kommenden Sonntag gastiert man um 16 Uhr in der EWS Arena bei Frisch Auf Göppingen. Am 13. November geht es dann zum Buxtehuder SV (15 Uhr, Sporthalle Nord). Am 16. November empfängt man um 19.30 Uhr den Thüringer HC in der Ostermann-Arena. Zudem geht es am 06. November 2016 im DHB-Pokal-Achtelfinale mit einem Heimspiel (16 Uhr, Ostermann-Arena) gegen die TuS Metzingen weiter.

Statistik:

TSV Bayer Leverkusen: Vanessa Fehr, Branka Zec – Karolina Bijan, Zivile Jurgutyte (6), Anna Seidel, Mia Zschocke, Sally Potocki (1), Annefleur Bruggemann, Pia Adams, Jenny Karolius (6), Kim Berndt (2/1), Michaela Janouskova (1), Nina Schilk, Jennifer Rode (4/1)

HSG Blomberg-Lippe: Anna Monz, Melanie Veith – Samara da Silva Vieria, Laura Rüffieux (2), Gisa Klaunig (2), Franziska Müller (1), Katarina Pavlovic (4/2), Kaja Ziegenbein, Katrin Pichlmeier (3), Denise Großheim, Larissa Petersen, Gordana Mitrovic (1/1), Alicia Stolle (2), Josefine Huber, Nele Franz, Adriana Cardoso de Castro

Schiedsrichter: Pawel Fratczak und Paulo Ribeiro

Zeitstrafen: TSV: 8 (4x 2 Minuten) – 10 (5x 2 Minuten)
Siebenmeter: TSV: 4/2 – HSG: 5/3
Spielfilm: 0:1 (2.), 0:3 (5.), 4:3 (10.), 8:4 (15.), 9:4 (17.), 10:5 (22.), 11:6 (26.), 11:7 (Halbzeit) – 11:8 (31.), 13:9 (35.), 14:12 (39.), 15:14 (45.), 16:14 (49.), 17:14 (53.), 18:15 (57.), 20:18 (Endstand)
Zuschauer: 900