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Werkselfen müssen sich vor 1.915 Zuschauern Borussia Dortmund geschlagen geben

Im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres 2016 konnten sich die Werkselfen über die Rekordkulisse von 1.915 Zuschauern in der Ostermann-Arena freuen. Trotz der tollen Unterstützung musste sich die Mannschaft von Renate Wolf Borussia Dortmund nach sechzig Minuten mit 15:19 (7:9) geschlagen geben. Die Leistungen der Dortmunder Nationalspielerinnen Clara Woltering und Svenja Huber, die mit neun Treffern zur erfolgreichsten Schützin der Partie avancierte, machten am Ende den Unterschied aus.

Renate Wolf musste auch im Spiel gegen Borussia Dortmund auf Elisa Burkholder und Vanessa Fehr verzichten. Zwar konnte Sally Potocki in den Kader zurückkehren, dafür musste man eine weitere Hiobsbotschaft hinnehmen: Spielmacherin Zivile Jurgutyte konnte aufgrund einer Knieverletzung nicht auflaufen. „Am Montag wird ein MRT Aufschluss über die genaue Verletzung von Zivile geben“, sagte Renate Wolf nach dem Spiel gegen Dortmund.

Unmittelbar vor dem Anpfiff des Schiedsrichtergespannes Christoph Immel und Ronald Klein überreichte Renate Wolf Jenny Karolius, die sichtlich überrascht war, für eine tolle eine tolle Europameisterschaft und die frühzeitige Vertragsverlängerung eine Kollage mit wunderschönen Impressionen von der Europameisterschaft 2016 in Schweden.

In Minute zwei gelang den Werkselfen vor einer tollen Kulisse der erste Treffer: Pia Adams hatte Clara Woltering mit einem Wurf aus dem Rückraum keine Chance gelassen. Doch Mira Emberovics glich wenig später aus, Svenja Huber traf in der 4. Minute zur ersten Dortmunder Führung (2:1). Im Gegenzug gelang Jennifer Rode der 2:2-Ausgleich. Die Defensivreihen beider Mannschaften dominierten, die 1.915 Zuschauer sahen nur wenig Tore. Svenja Huber per Siebenmeter warf die Schwarz-Gelben mit 3:2 in Front, Virag Vaszari legte nach und die führten mit 4:2. Die Gastgeberinnen kamen noch einmal zum 4:4-Ausgleich. Doch schon in der ersten Viertelstunde ließ man zwei Siebenmeter und zahlreiche hochkarätige Chancen liegen, Beim Spielstand von 6:7 entschärfte die Nationaltorhüterin einen weiteren Siebenmeter der Werkselfen. Svenja Huber und Mira Emberovics erhöhten für die Gäste auf 9:6. Jeje Rode, die erneut ein starkes Spiel absolvierte, sorgte in der letzten Minute noch für den 7:9-Anschlusstreffer. Bei diesem Spielstand ging es für beide Mannschaften in die Halbzeitpause.

Bis Mitte der zweiten Halbzeit blieb die Partie trotz der schwachen Chancenauswertung der Gastgeberinnen offen, beim Spielstand von 11:12 aus Sicht der Werkselfen hatte die Mannschaft von Renate mehrfach die Chance, auszugleichen und die Begegnung zu drehen. Doch an Clara Woltering führte in dieser Phase der Partie kein Weg vorbei. So gelang den Schwarz-Gelben bis zur 53. Minute ein 4:0-Lauf. Die Gäste führten sieben Minuten vor dem Spielende mit 16:11. Doch die Werkselfen gaben sich längst noch nicht geschlagen, konnten noch einmal bis auf 13:16 und 14:17 verkürzen. Doch mehr war trotz der starken Deckungsleistung an diesem Abend nicht möglich. Am Ende musste man sich Borussia Dortmund mit 15:19 geschlagen geben. Die 1.915 Zuschauer bildeten am Freitagabend nicht nur eine tolle Kulisse sondern sie sorgten beim packenden NRW-Duell für eine tolle Atmosphäre in der Ostermann-Arena.

„Wir haben heute keine gute Quote bei der Chancenverwertung gehabt, wir haben vier Siebenmeter liegen gelassen. Ich bin dennoch nicht unzufrieden, kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Clara Woltering und Svenja Huber haben heute einfach den Unterschied ausgemacht. Heute wäre sicherlich auch mehr möglich gewesen, denn wir haben eine starke Defensivleistung gezeigt. Normalerweise verliert man kein Spiel in der Bundesliga, wenn man nur 19 Gegentreffer bekommt. Aber wir müssen auch daran denken, dass ich ein sehr junges Team in die Partie geschickt habe“, sagte Renate Wolf nach dem Spiel.

Die Werkselfen starten in das Spieljahr 2017 erst am 18. Januar mit einem Auswärtsspiel bei der SG BBM Bietigheim. Die Partie beim bislang noch verlustpunktfreien Tabellenführer wird um 20 Uhr in der Sporthalle am Viadukt angepfiffen.