Britt van der Baan. Foto: Patrick Mohr

50 Minuten reichen leider noch nicht

Werkselfen halten lange dagegen, brechen nach starkem Kampf aber erneut ein   


Die Elfen haben beim vergangenen Auswärtsspiel gegen den SV Werder Bremen über weite Strecken gut mitgehalten, mussten sich am Ende jedoch etwas zu deutlich (32:25) geschlagen geben. Nach einer torreichen ersten Halbzeit und einer lange offenen zweiten Hälfte fehlte in der entscheidenden Phase erneut die Durchschlagskraft im Angriff.

Die Partie begann aus Sicht der Elfen zunächst holprig. In den ersten Minuten stand die Abwehr nicht stabil genug, Bremen kam früh zu einfachen Abschlüssen. Doch Leverkusen fand schnell besser ins Spiel, stabilisierte die Defensive und kam vor allem über das 1:1 von Sophia Cormann und Jessy-Marlonne Souza immer wieder zu klaren Aktionen. Bremen hatte große Probleme, diese Situationen zu verteidigen – die Folge waren zahlreiche Siebenmeter, die die Elfen konsequent nutzten. In der torreichen ersten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams immer wieder Lösungen im Angriff fanden. Mit einer knappen 18:16-Führung für die Gastgeber aus Bremen ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel stellte Bremen die Abwehr deutlich um, agierte defensiver und stand enger zusammen. Die einfachen Tore aus Durchgang eins waren nun kaum noch möglich. Leverkusen tat sich im Angriff zunehmend schwer, während die Defensive – gestützt von einer guten Merle Muth im Tor – weiterhin funktionierte. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit blieb das Spiel ausgeglichen, mehrfach glichen die Elfen aus oder hielten den knappen Rückstand.

Dann folgte jedoch erneut die entscheidende Schwächephase: Die Elfen blieben mehrere Minuten ohne eigenen Treffer, während Bremen diese Phase konsequent nutzte, um sich abzusetzen. Der entstandene Rückstand ließ sich nicht mehr aufholen.

Am Ende mussten sich die Elfen mit 32:25 geschlagen geben. Trotz der Niederlage bleibt festzuhalten, dass Leverkusen über lange Zeit auf Augenhöhe agierte – nun gilt es, die wiederkehrenden Einbrüche zu minimieren und die guten Phasen konstanter über 60 Minuten zu zeigen.


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