Einfache Fehlwürfe verhinderten besseres Ergebnis
Elfen unterliegen beim ESV Regensburg – Tempospiel nicht entscheidend gestoppt
Die Elfen mussten sich am Samstagabend beim ESV Regensburg mit 33:36 (15:20) geschlagen geben. In einer temporeichen Partie fanden die Elfen über weite Strecken kein wirksames Mittel gegen das schnelle Umschaltspiel der Gastgeberinnen.
Von Beginn an setzte Regensburg auf hohes Tempo, insbesondere über die zweite Welle. Das Team von Sybille Gruner hatte dabei große Probleme im Rückzug und konnte die dynamischen Angriffe der Bunkerladies nur selten kontrollieren. Besonders Julika Birnkammer war es immer wieder, die die Lücken in der Defensive der Elfen ausnutzte und war mit neun Treffern kaum zu stoppen.
Mitte der zweiten Halbzeit stellten die Elfen defensiv um und agierten phasenweise in einer 5:1-Abwehr. Diese taktische Anpassung zeigte Wirkung: Durch mehr Druck auf die Offensive gelangen einige Ballgewinne. Vor allem Astrid Richartz überzeugte in dieser Phase mit einer starken Defensivleistung.
Trotz der verbesserten zweiten Halbzeit blieb ein zentrales Manko bestehen: zu viele einfache Fehlwürfe verhinderten zu jedem Zeitpunkt des Spiels ein Rankommen an die Gastgeberinnen. Besonders von der Siebenmeterlinie ließen die Elfen wichtige Chancen liegen und mussten sich am Ende 33:36 gegen ein starkes Team aus Regensburg geschlagen geben.
Sportliche Leiterin Annika Ingenpaß ordnete die Partie folgend ein: „Regensburg war heute die deutlich bessere Mannschaft. Wir haben ihr Tempospiel zu fast keinem Zeitpunkt stoppen können. Am Ende haben wir uns nochmal gut herangekämpft, was wir sicherlich als etwas Positives mitnehmen.“