Jessy Souza. Foto: Patrick Mohr

Elfen belohnen sich nicht

Extrem bittere Niederlage für die Elfen in Freiburg


Die Elfen mussten sich am gestrigen Nachmittag im Auswärtsspiel bei der HSG Freiburg denkbar knapp mit 30:31 geschlagen geben. Nach einer insgesamt soliden ersten Halbzeit und einer 19:17-Führung zur Pause war die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff entsprechend groß.

Die Elfen fanden gut in die Partie und präsentierten sich vor allem offensiv konzentriert. Mit Tempo, klaren Aktionen und einer guten Chancenverwertung gelang es, Freiburg immer wieder unter Druck zu setzen. Zur Halbzeit schien vieles in die richtige Richtung zu laufen.

In der zweiten Hälfte kippte die Partie jedoch zunehmend. Die Freiburgerinnen stellten ihre Abwehr auf eine offensive 5:1-Deckung um, auf die die Elfen zu selten die richtigen Antworten fanden. Gleichzeitig gelang es nicht mehr, die eigene Deckung konstant kompakt zu halten. Freiburg kam dadurch vermehrt zu einfachen Toren, während auf Seiten der Elfen einige Fehlwürfe und vergebene klare Chancen hinzukamen.
Trotzdem blieb die Begegnung bis in die Schlussminute offen. Mehrfach hatten die Elfen den Ausgleich oder sogar die Führung in der Hand, mussten sich am Ende jedoch hauchdünn geschlagen geben.

Entsprechend groß war die Enttäuschung nach dem Spiel. Die sportliche Leitung Annika Ingenpaß brachte es auf den Punkt:
„Das Ende des Spiels ist natürlich sehr bitter für uns. Wir hatten den Sieg selber in der Hand. Für den Moment ist es gerade schwer, aber wir haben nächstes Heimspiel ein weiteres, extrem wichtiges Spiel gegen Rostock und müssen bis dahin alles aufgearbeitet haben.“

Viel Zeit zum Hadern bleibt den Elfen nicht. Bereits im nächsten Heimspiel gegen Aufsteiger Rostock gilt es, die Lehren aus dieser bitteren Niederlage zu ziehen und wieder mit voller Entschlossenheit aufzutreten.


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