Foto: Jörg Dembinski

Elfen empfangen die Tigers aus Waiblingen

Nach zwei starken Auftritten wollen die Leverkusenerinnen auch gegen den Tabellensechsten ihre Entwicklung bestätigen und den nächsten Schritt machen


Nach dem ersten Saisonsieg in Rostock steht für die Handballelfen des TSV Bayer 04 Leverkusen am kommenden Sonntag das nächste Heimspiel an. Zu Gast sind die Tigers aus Waiblingen, die mit 10:4 Punkten aktuell den sechsten Tabellenplatz belegen und sich damit in der Spitzengruppe der 2. Handball-Bundesliga etabliert haben. Auf die Elfen wartet somit eine anspruchsvolle Aufgabe gegen einen Gegner, der auf allen Positionen stark besetzt ist.

Cheftrainerin Franzi Garcia weiß um die Qualität der Gäste: „Wir freuen uns, am Sonntag zuhause zu spielen, und treffen mit Waiblingen auf eine absolute Topmannschaft. Waiblingen hat sich extrem gut stabilisiert und gehört zurecht zur Spitzengruppe der 2. Liga. Sie haben eine große Physis und Körperlichkeit und stellen mit durchschnittlich 25 Gegentoren aktuell die beste Defensive der Liga. Sie stellen einfach ein richtiges Abwehrbollwerk hin.“

Für die Elfen wird es deshalb darauf ankommen, spielerische Lösungen gegen die kompakte Defensive zu finden. „Für uns gilt es, mit hohem Tempo zu agieren und die 40 Tore, die wir in den letzten beiden Spielen gemacht haben, auch dort zu wiederholen. Entsprechend müssen wir unsere Chancen konsequent nutzen. Das haben wir in den vergangenen beiden Spielen sehr, sehr gut gemacht“, so Garcia.

Doch nicht nur in der Abwehr verfügt Waiblingen über viel Qualität. Auch offensiv sind die Tigers mit erfahrenen und individuell starken Spielerinnen besetzt. Garcia verweist dabei unter anderem auf Samira Brand mit Erstliga-Erfahrung sowie auf Paula Hofer, Cosima Würdinger und Celia Heinzer. Hinzu kommt ein gutes Gegenstoßspiel über die Außen sowie mit Isabel Kattner und Kimberly Gisa zwei starke Kreisläuferinnen. „Sie sind auf allen Positionen wirklich sehr gut und auch doppelt gut besetzt“, ordnet die Trainerin die Qualität des Gegners ein.

Für die Elfen geht es darum, an die Leistungen der vergangenen beiden Begegnungen anzuknüpfen und gleichzeitig die eigene Entwicklung weiter voranzutreiben. Besonders in der Defensive sieht Garcia noch Verbesserungspotenzial. Gegen Rostock habe die Mannschaft in den ersten 20 Minuten und phasenweise auch im weiteren Spielverlauf bereits gezeigt, wozu sie in der Lage sei. „Allerdings hatten wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr die gleiche Griffigkeit in der Defensive. Das darf uns gegen Waiblingen nicht passieren. Wir rechnen mit sehr viel Wucht und da gilt es, dagegenzuhalten“, betont Garcia.

Nach dem überzeugenden Auftritt in Rostock wollen die Elfen nun auch vor heimischem Publikum zeigen, dass sie den nächsten Schritt machen können. Dabei hofft die Mannschaft auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen. „Ich hoffe, dass viele Leute den Weg in die Halle finden, auch wenn parallel das Fußball-Derby Leverkusen gegen Köln ist“, sagt Garcia.


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