Denise Mol. Foto: Patrick Mohr

Elfen über weite Strecken das bessere Team

Werkselfen belohnen starken Auftritt nicht – Unentschieden gegen Waiblingen    


Die Elfen des TSV Bayer 04 Leverkusen haben das erste Rückrundenspiel am Samstag beim VfL Waiblingen mit einem Unentschieden (30:30) beendet. Nach einer über weite Strecken sehr überzeugenden Leistung überwog bei den Leverkusenerinnen zunächst die Enttäuschung, da ein Sieg eine lange Zeit in Reichweite schien.

Die Elfen erwischten einen sehr guten Start in die Partie. Aus einer beweglichen, aggressiven Abwehr heraus gelang es, Waiblingen unter Druck zu setzen. Im Positionsspiel agierten sie geduldig und fanden immer wieder zu guten Lösungen mit Torerfolg. Nach dem ausgeglichenen Beginn (5:5) übernahmen die Leverkusenerinnen zunehmend die Kontrolle und setzten sich über 6:9 auf 9:13 ab.

Besonders auffällig war die hohe Abschlussqualität der Elfen in der ersten Halbzeit, die sich nur wenige technische Fehler leisteten. Waiblingen hielt vor allem über Siebenmeter-Tore Anschluss – ein Großteil der Treffer der Gastgeberinnen resultierte aus Strafwürfen. Zur Pause lag das Team von Sybille Gruner verdient mit 12:16 Toren in Führung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Elfen sowohl in der Deckung als auch im Angriff stabil und fanden weiterhin gute Lösungen gegen die körperlich starke Defensive der Tigers. Über 16:20 und 19:23 behaupteten die Gäste ihre Führung und bestimmten das Spieltempo.

In der entscheidenden Schlussphase verpassten es die Elfen jedoch erneut, den Sieg zu sichern. Einfache technische Fehler, fehlende Konsequenz und mehrere torlose Angriffe ermöglichten Waiblingen das erneute Herankommen. Zwar unterliefen auch den Tigers in dieser Phase Fehler, doch ein weiterer verwandelter Siebenmeter brachte den Gastgeberinnen schließlich den Ausgleich zum 30:30.

Aus Leverkusener Sicht ragte insbesondere Denise Mol heraus, die mit neun Treffern eine starke Angriffsleistung zeigte.

Entsprechend gemischt fiel das Fazit nach Abpfiff aus. Sportliche Leiterin Annika Ingenpaß ordnete die Partie wie folgt ein: „Wir sind alle Sportlerinnen und wollen immer das Bestmögliche rausholen. Es ärgert mich, dass wir nicht beide Punkte geholt haben. Wir haben wirklich gut gespielt – am Ende scheitern wir erneut an uns selber. Nichtsdestotrotz konnten wir einen wichtigen Punkt sichern und machen weiter.“

Trotz der spürbaren Enttäuschung über den verpassten Sieg bleibt festzuhalten, dass die Elfen im Vergleich zu vielen engen Spielen deutlich länger die Kontrolle behielten und über große Teile die bessere Mannschaft waren.


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