Florine Emgen. Foto: Petrick Mohr

Elfen vor anspruchsvoller Heimaufgabe gegen Berlin

Am kommenden Samstag empfangen die Elfen den Tabellenfünften aus Berlin. Gegen die favorisierten Gäste wollen die Leverkusenerinnen vor allem im Abschluss konsequenter werden und den Start in die Partie besser gestalten.


Nach zuletzt schwierigen Wochen wartet auf die Handballelfen des TSV Bayer 04 Leverkusen am Samstag die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Mit Berlin gastiert der aktuelle Tabellenfünfte in Leverkusen. Die Gäste stehen bei 8:2 Punkten und sind in dieser Saison bislang noch ungeschlagen. Lediglich gegen den BHC und gegen Nürtingen mussten sie sich jeweils mit einem Unentschieden zufriedengeben. Auf die Elfen wartet damit eine schwere Aufgabe gegen eine Mannschaft, die sich in der Spitzengruppe festgesetzt hat.

Cheftrainerin Franzi Garcia sieht in der Begegnung durchaus eine Gelegenheit, die eigene Entwicklung voranzutreiben. „Wir treffen mit Berlin auf eine Topmannschaft, die Ambitionen nach oben hat, und wir gehen als klarer Außenseiter in die Partie. Berlin hat die Favoritenrolle. Für uns ist das vielleicht aber auch eine Chance, deutlich befreiter als zuletzt aufzutreten.“

Damit das gelingt, hat Garcia konkrete Ansatzpunkte mit ihrer Mannschaft ausgemacht. Besonders die Chancenverwertung soll verbessert werden. In den vergangenen Spielen ließen die Leverkusenerinnen zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Gegen Berlin wird es deshalb darauf ankommen, im Angriff konsequenter und zugleich cleverer zu agieren. „Wir müssen an unseren Stellschrauben arbeiten und uns in vielen Bereichen verbessern, ganz besonders aber im Abschluss. Wir wollen konsequenter, aber auch ein Stück weit cleverer abschließen“, erklärt Garcia.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Anfangsphase. Zu häufig gerieten die Elfen zuletzt früh deutlich ins Hintertreffen und mussten anschließend einem Rückstand hinterherlaufen. Das soll sich am Samstag ändern. „Wir hatten jetzt fünf Spiele, in denen wir wirklich miserabel gestartet sind. Wir wollen es endlich schaffen, dem Gegner in der ersten Viertelstunde auf Augenhöhe zu begegnen und nicht schon früh hoffnungslos im Hintertreffen zu sein“, betont die Cheftrainerin.

Gelingt es den Elfen, von Beginn an konzentriert aufzutreten, die eigenen Chancen besser zu nutzen und defensiv dagegenzuhalten, soll die Partie möglichst lange offen bleiben. „Wir wollen Berlin nicht nur ärgern, sondern ihnen Paroli bieten. Jedes Spiel geht bei 0:0 los, und wir werden dann sehen, was am Ende dabei herauskommt“, so Garcia.

Besonders freut sich die Mannschaft darauf, wieder vor heimischem Publikum aufzulaufen. Trotz des bislang schwierigen Saisonstarts hoffen die Elfen auf Unterstützung von den Rängen. „Wir wissen, dass wir als klarer Außenseiter in die Partie gehen. Wir freuen uns, dass wir vor heimischer Kulisse spielen, und hoffen, dass trotz des schlechten Saisonstarts die Leute in die Halle kommen, weil diese Mannschaft das einfach verdient hat“, sagt Garcia.

Auch personell gibt es Neuigkeiten: Florine Emgen wird nach überstandener Krankheit und den Verpflichtungen im Rahmen ihrer Ausbildung zur Rettungssanitäterin wieder im Kader sein. Der Einsatz von Lara-Sophie Fichtner ist dagegen noch fraglich.

Darüber hinaus kommt es am Samstag zu einem freudigen Wiedersehen mit Britt van der Baan, die in der vergangenen Saison noch für die Elfen auflief und inzwischen für Berlin spielt.


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