Marie Sauerwald Foto: Sönke Ehlers

Elfen vor nächstem Härtetest gegen Freiburg

Der TSV Bayer 04 Leverkusen gastiert am Samstag bei den Red Sparrows Freiburg – Garcia erwartet einen intensiven Kampf um die zwei Punkte


Nach dem Punktgewinn beim SV Todesfelde wollen die Handballelfen des TSV Bayer 04 Leverkusen am kommenden Samstag den nächsten Schritt machen. Beim Auswärtsspiel gegen die Red Sparrows Freiburg geht es für die Mannschaft von Trainerin Franzi Garcia um die nächsten Punkte der Saison. Nach drei Spieltagen stehen die Elfen bei 1:5 Punkten, Freiburg hat nach zwei absolvierten Partien noch keinen Zähler auf dem Konto.

Die Gastgeberinnen haben nach ihren beiden Auftaktniederlagen ebenfalls einen klaren Anspruch für das Heimspiel. Garcia rechnet deshalb mit einer Mannschaft, die von Beginn an alles in die Partie investieren wird. „Mit Freiburg erwartet uns ein unangenehmer Gegner, eine kleine, schnelle, wendige Mannschaft, die eine riesige Mentalität hat und nie aufgibt“, beschreibt die Trainerin die Red Sparrows.

Entsprechend stellt sich Garcia auf eine intensive Atmosphäre und einen Gegner ein, der vor heimischem Publikum unbedingt die ersten Punkte einfahren möchte. „Nach den zwei Niederlagen zum Auftakt werden sie mit Sicherheit brennen gegen uns, die ersten zwei Punkte zuhause einzufahren. Ich erwarte einen Hexenkessel in Freiburg, ich erwarte, dass da eine Mannschaft brennt und die Punkte holen möchte“, so die Elfen-Trainerin.

Für die Leverkusenerinnen geht es darum, an die zuletzt gezeigte Leistung anzuknüpfen. Beim 35:35 in Todesfelde hatte die Mannschaft vor allem defensiv einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Diese Intensität soll auch in Freiburg wieder der Schlüssel sein. „Wir wollen an die Leistung gegen Todesfelde aus dem vergangenen Spiel anknüpfen, wieder intensiv und aggressiv verteidigen und einen Input im Tor haben“, sagt Garcia.

Auch offensiv sieht die Trainerin ihre Mannschaft auf einem guten Weg. Die 35 Treffer aus dem vergangenen Spiel sollen dabei die Grundlage bilden – gleichzeitig fordert Garcia mehr Konsequenz bei der Chancenverwertung: „Ich hoffe auf eine ähnlich gute Angriffsleistung wie gegen Todesfelde, aber wir wollen noch konsequenter im Abschluss sein.“

Dass die Aufgabe in Freiburg kein Selbstläufer wird, ist den Elfen bewusst. Die Red Sparrows verfügen über eine starke Mannschaft, die sich auch nach Rückständen immer wieder zurückkämpft. Gerade die Anfangsphase dürfte deshalb eine wichtige Rolle spielen. Leverkusen will dem erwarteten Druck standhalten, das eigene Spiel durchsetzen und die zuletzt erkennbare Entwicklung bestätigen.

„Dafür müssen wir gewappnet sein und dann bin ich guter Dinge, dass wir dort weiter Fortschritte machen werden und an unserem Entwicklungsprozess dranbleiben und hoffentlich den ersten Sieg einfahren“, blickt Garcia auf die Partie.


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