Die Handball-Elfen zeigten eine ordentliche Leistung. Foto: Dembinski
Die Handball-Elfen zeigten eine ordentliche Leistung. Foto: Dembinski

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Werkselfen halten Partie in Buchholz lange offen

Die Handball-Elfen haben stark dezimiert trotz der 25:31-Niederlage bei den HL Buchholz 08-Rosengarten eine respektable Leistung gezeigt.


„Wir machen 55 Minuten ein gutes Spiel und das Beste aus unseren Möglichkeiten. Da fühlen sich jetzt minus sechs Tore schon viel zu deutlich an. Am Ende brechen bei drei, vier Toren Rückstand leider etwas die Dämme. So hängen jetzt unmittelbar nach dem Spiel die Köpfe, aber ich bin stolz auf die Mannschaft“, so Martin Schwarzwald nach der 25:31-Niederlage der Leverkusener Werkselfen bei den Handball-Luchsen Buchholz 08-Rosengarten.
Dass es ein schwieriges Spiel für das wegen der Corona-Quarantäne erheblich dezimierte Bayer-Team werden würde, war mit Blick auf die Auswechselbank von vornherein klar. Dort saßen neben der verletzten Fanta Keita, die als Betreuerin fungierte, lediglich Torhüterin Vanessa Fehr sowie Co-Trainerin Anne Krüger. Die ehemalige Bundesligaspielerin (33) war für den Notfall als Spielerin auf dem Spielbericht eingetragen worden und kam gegen Ende der Partie tatsächlich noch zu einigen Einsatzminuten.
„In der ersten Halbzeit haben wir, Aufstellung hin oder her, gezeigt, dass wir hier was mitnehmen wollen. Wir haben aufs Tempo gedrückt und sind auch zu Gegenstößen gekommen. Ein 13:13 zur Pause war aus unserer Sicht eigentlich zu knapp, da wir es wirklich gut gemacht haben“, so Schwarzwald über sein Team, bei dem Mareike Thomaier auf Linksaußen und Svenja Huber im rechten Rückraum notgedrungen auf für sie ungewohnten Positionen zum Einsatz kamen.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Luchse, auch bedingt durch eine Zeitstrafe gegen Leverkusen, den besseren Start in die zweite Hälfte. Doch die Werkselfen blieben bis fünf Minuten vor dem Ende in Schlagdistanz, ehe die Energie spürbar nachließ und sich einige Fehler zu viel in das Spiel einschlichen, die die Gastgeberinnen siegbringend ausnutzen konnten.
„Die Umstellung der Luchse auf eine offensive Deckung hat uns dann noch mehr Körner abverlangt, sodass wir am Ende nicht mehr entscheidend gegenhalten konnten. Dennoch müssen wir das jetzt schnell die Köpfe wieder hochbekommen, denn der kleine Kader wird uns auch in den nächsten Spielen begleiten“, so Schwarzwald abschließend mit Blick auf das eng getaktete Programm im Mai. Bereits Am Mittwoch geht es in eigener Halle gegen das Tabellenschlusslicht Kurpfalz Bären weiter, ehe am kommenden Samstag die Auswärtspartie bei Frisch Auf! Göppingen ansteht.

Die Spielstatistik:
HL Buchholz 08-Rosengarten – TSV Bayer 04 Leverkusen 31:25 (13:13)
Buchholz: Lobig, Witthoft, Ludwig; Cronstedt (3), Schulz (5), Nielsen, Kadenbach (4/3), Harms, Kucukyildiz (5), Lamp (1), Berndt (4/2), Axmann, Luschnat, Hauf (3), Borutta, Herbst (6); Trainer: Dubravko Prelec.
Leverkusen: Fehr, Graovac; Thomaier (4), Zschocke (5), Kämpf (1), Polsz (6), Lopes (4), Huber (5/4), Krüger; Trainer: Martin Schwarzwald.
SR: Fratczak/Ribeiro (Geldern/Diepholz) – Z: keine. – Zeitstrafen: 2:6 Minuten (Schulz – Lopes/zweimal, Thomaier). – Siebenmeter: 8/5:4/4 (Graovac hält gegen Berndt/29., Kadenbach an die Latte/44., Kadenbach scheitert an Fehr/55.). – Spielfilm: 1:0 (1.), 1:2 (7.), 2:2 (9.), 2:3 (9.), 4:4 (12.), 4:6 (14.), 5:7 (15.), 6:9 (18.), 8:9 (20.), 8:10 (21.), 9:12 (24.), 12:12 (28.), 12:13 (29.), 13:13 (30.) – 15:13 (33.), 15:14 (34.), 17:14 (35.), 17:15 (36.), 18:15 (37.), 18:16 (37.), 18:17 (38.), 19:17 (38.), 19:18 (40.), 20:18 (42.), 21:18 (45.), 21:19 (45.), 22:20 (46.), 22:21 (47.), 24:21 (50.), 24:22 (51.), 24:23 (53.), 26:23 (53.), 26:24 (54.), 26:25 (54.), 31:25 (60./EN).

Knut Kleinsorge

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